Eine Flaschenpost besonderer Art

war der Fund auf der Hallig Süderoog. Eine Action-Kamera wurde angespült, die den Beginn ihrer Reise von England bis knapp vor Dänemark und ein Stück zurück zur Hallig gefilmt hat. Die „Flaschenpost“ war ca. 800 km unterwegs – ganz unfreiwillig. Nun wird der junge – ebenfalls unfreiwillige – Absender gesucht, der sie beim Spielen am Strand am 1. September vergessen hatte.

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Cheers!

Die letzte Weihnachtsflaschenpost ging mit Buddel Nr. 135 raus. Die Extra-Flasche – es war die Whisky-Flasche, die ich selbst am Strand gefunden hatte, leider ohne Brief.  Ich habe sie in einem Priel schwimmen lassen. Sah aus wie eine Buddel im Urlaub, die im Pool dümpelt und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt. Unübersehbar …

Dachte ich zumindest. Und war wieder mal baff erstaunt, wie viele Leute daran vorbeigingen, ohne sie zur Kenntnis zu nehmen. Auch einige Hunde liefen neugierig darauf zu, hatten allerdings keine Ambitionen, sie zu retten oder zu apportieren. Nun denn, es bleibt spannend, ob es eine Fundmeldung geben wird.

Menschenleer

war der Strand am Donnerstag, als ich Buddel Nr. 134 ausgesetzt habe. Selbst die Verursacher der Fußspuren waren spurlos verschwunden 😉 Dabei war es beste Mittagszeit, die Sonne schien vom Himmel und wenn nicht jetzt an den Strand – wann dann?!

Ich habe sie von einer Sandbank aus in die Fluten geworfen und sofort aus den Augen verloren, weil die Nordsee ziemlich heftig mit auflaufendem Wasser hereinkam. Farewell, und bring deinen Findern viel Glück!

Fundmeldung!

Die Rückmeldung für die Buddeln Nr. 132 und Nr. 133 kam ebenso schnell. Eine nette Dame hat sie am Strand gefunden und mir eine sehr herzliche SMS gestern Nachmittag geschickt. Sehr gefreut habe ich mich über ihre Aussage, „dass es keine Zufälle gibt“ – das ist auch meine Überzeugung. Die Buddeln sind zum richtigen Zeitpunkt in die richtigen Hände gefallen und haben Freude gebracht.

Herzlichen Dank für die tolle Fundmeldung und das Foto, das ich freundlicherweise zeigen darf! Die Buddeln haben einen Ehrenplatz erhalten, der so viel Ruhe und Frieden ausstrahlt. Ist das nicht wundervoll?

Die ganz schnelle Nummer

So schnell wie gestern habe ich noch nie Flaschenposten ausgesetzt. Fix zur Wasserkante, Foto gemacht, reinwerfen und schnellstmöglich aus dem Staub … öhm Sand … machen.

Windstärke 7 bft … das ist Sandstrahler. Für mich relativ unangenehm, für den Hund eine Quälerei. Deswegen musste es ganz schnell gehen. Ich hatte gehofft, dass es vorne an der Wasserkante einen breiten nassen Streifen gibt, wo wir noch ein Stück hätten spazierengehen können. Nein, gab es nicht.

Hier die Buddeln Nr. 132 und Nr. 133 nochmal in voller Schönheit … und wer genau hinschaut, wird die feinen Streifen auf dem Bild erkennen. Das sind fliegende Sandkörner.

Buddel Nr. 132 (links) und Nr. 133 (rechts)

Ziemlich unglücklich, beide Flaschen gemeinsam auszusetzen. Egal, das Wohl meines Hundes war mir in dem Moment wichtiger.

Auf eine Buhne

habe ich gestern Buddel Nr. 131 platziert. Bei auflaufendem Wasser und es dauerte auch nicht lang, bis die Nordsee nach ihr gegriffen hat. Bei den dicken Basaltsteinen ist es natürlich ein Risiko, doch diese dickwandigen Glasflaschen sind aus Erfahrung ziemlich robust.

Ich überließ sie dem Spiel der Wellen und marschierte mit Hund erstmal eine ausgiebige Runde am Strand entlang. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir wieder zurück und ich sah eine mittlerweile mit Meerschaum gekrönte Sandbank. Na, das wäre doch ein Plätzchen zum Anlanden … Und tatsächlich, irgendwann konnte ich das „Rotkäppchen“ entdecken, wie es darauf zudriftete.